Galapagos – die verzauberten Inseln!

Gepostet am Mai 31, 2013 in Alle Berichte, Ecuador, Geschichten sind Speisen für's Ohr.., Südamerika | 2 Kommentare

Galapagos – die verzauberten Inseln!

Galapagos

Las Islas Encantadas!

[14.-24. Mai 2013] Ecuador

Die Galapagos-Inseln wurden einst als Islas Encantadasverzauberte Inseln – bezeichnet, da niemand so weit draussen im Ozean noch Inseln vermutet hatte und starke Strömungen zwischen den Inseln und um sie herum bei den Seefahrern leicht den Eindruck erwecken konnten, die Inseln selbst änderten immer wieder ihre Lage. Im 17. Jahrhundert waren die Inseln Versteck und Fluchtort für Seeräuber – entsprechend wurden die Inseln geplündert, die Riesenschildkröten in den Frachträumen der Segelschiffe als lebender Vorrat aufgetürmt.

Lokalisation & Geografie

Rund 1.000 Kilometer westlich vom ekuadorianischen Festland liegen die 70 Inseln, Eilande und aus dem Wasser ragenden Vulkanfelsen des Galápagos-Archipels. Isabela ist mit rund 4500 Quadratkilometern die weitaus größte Insel unter ihnen und nimmt damit mehr als die Hälfte der Gesamtfläche alle Galápagos-Inseln in Anspruch.

 

Entstehung der Galápagos-Inseln

Die Galápagos-Inseln befinden sich auf der nördlichen Kante der Nazca-Platte. Die Nazca-Platte subduziert unter die südamerikanische Kontnentalplatte, d.h. sie bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von rund 9cm/Jahr in Richtung Osten. Einige Kilometer nördlich der Galapagos-Inseln befindet sich die Cocos-Platte, welche geografisch gesehen neben der Nazca-Platte ebenfalls subduziert, allerdings unter die Karibische Platte.

Unter den Galapagos-Inseln befindet sich ein Punkt, der in der Wissenschaft als “Hot Spot” bezeichnet wird. Dieser “Heiße Fleck” trug da, wo sich die Galápagos-Inseln heute befinden, massgeblich zur Entstehung einer im tiefen Pazifik liegenden Plattform bei, aus der sich die vereinzelten Galápagos-Vulkane erheben. Dies ist in der obigen Google-Map sehr schön ersichtlich. Der heisse Fleck ist nichts anderes als eine Wärmeanomalie in der Lithosphäre, durch die relativ hohe Hitze in Form von nahegelgenem Magma die Gesteinskrusten durchdringen kann und damit Wärme transportiert und/oder vulkanische Prozesse verursacht. Vergleicht man das mit einem bekannten Phänomen, so denke man zum Beispiel an einen Kuchenteig der im Backofen bei grosser Hitze Blasen bildet. Genau dies geschieht mit der Nazca-Platte unter den Galápagos-Inseln. Die dadurch entstehenden Vulkane sind dann quasi die Dampfablässe dieser gestauten Energien. Durch den Vulkanismus entstanden so dann die vielen verschiedenen Inseln (analog zu den Hawaii-Inseln).

Dadurch, dass der Hot Spot allerdings stabil ist und sich die Nazca-Platte mit einer ziemlich genau bestimmbaren Geschwindigkeit gegen Osten bewegt, entstehen die Inseln in Abhängigkeit der Zeit von „Osten nach Westen“. Die ältesten Inseln sind damit die im Osten liegende San Cristobal und Española und die jüngsten Fernandina und Isabela. Das Alter von Isabela und Fernandina konnten damit in Abhängigkeit der Distanz zu einem Punkt, wo das Alter von z.B. Gestein bestimmt wurde und der durchschnittlichen Geschwindigkeit der Nazca-Platte zu diesem Punkt hin auf rund 0.7Mio Jahren geschätzt werden. San Cristobal und Española hingegen sind bis zu rund 3Mio Jahre alt. Die Galápagos-Inseln sind daher – geologisch gesehen – eine sehr junge Erscheinung.

Weil der Evolutionsprozess vieler Objekte der Flora und Fauna zum Teil massiv diesem Zeitplan (max. 3 Mio Jahren) vorangeschritten ist, nehmen die Geologen heute an, dass es eine Art Protogalapagos gab, das näher am ekuadorianischen Festland lag und auf dem sich diese Tiere bereits viel früher eigenständig entwickeln konnten.

 

Encantada

Passend zu den Islas Encantadas – verzauberte Inseln – war dann auch der Motorsegler Encantada unser neues Zuhause für 5 Nächte und 6 Tage auf hoher See. In einer Doppelkabine und mit 10 anderen Passagieren kamen wir auf dem kleinen Selger unter.

Unsere Route führte uns von der Insel Santa Cruz vom Puerto Ayora rund um die Isla Isabela durch den Canal Bolivar östlich der Isla Fernandina vorbei Richtung Norden und wieder östlich auf die Isla San Salvador (oder Santiago Island) rund um die kleine Vulkaninsel Daphne Mayor herum und zurück zur Isla Baltra, wo sich einer der zwei Flughäfen auf den Galapagosinseln befindet.

Die Isla Isabela ist die grösste Galapagos-Insel im Westen gelegen. In Vogelperspektive erinnert sie an die Silhouette eines Seepferdchens. Die Insel wird von relativ wenigen Cruisen umschifft – deshalb fanden wir uns dann meist auch alleine unterwegs, manchmal ohne Land in Sicht zu haben – ein ungewohntes aber auch prikelndes Gefühl. An den einsamen Schnorchel-Spots an der Westseite konnten wir die unglaubliche Tierwelt inmitten dieser einsamen Natur erkunden und geniessen.

Bei den abendlichen oder nächtlichen Überfahrten zur nächsten Bucht oder Insel erlebten wir hin und wieder mal rauhere Zeiten, wurden aber glücklicherweise von Stürmen verschont. Ohne Mareol® gegen die Seasikness (span. Mareo) morgens und abens hätte ich wohl üble Zeiten erlebt. So wie einst Charles Darwin, als er  mit dem britischen Vermessungsschiff HMS Beagle 5 Jahre lang um die Welt segelte und unter ausgeprägter Seekrankheit leidete. Doch die Tabletten, welche wir zuvor in Quito gekauft hatten, bewirkten Wunder! Die erste Nacht war in dieser Hinsicht jedoch für alle die prägendste – unsere Körper mussten sich erstmals an die neuen „Lebensbedingungen“ anpassen und wahrscheinlich war die achtstündiche Fahrt zur Isla Isabela auch die raueste. Wir verbrachten die Nacht in einem Schlummerzustand mit kurzen Schlafphasen, da es einer gewissen Muskelspannung bedurfte, um die in alle Richtung auftretenden schwankenden Bewegungen aufzufangen, um nicht aus dem Bett zu fallen oder gegen die Bootswand zu klatschen. Erstaunlicherweise hatten wir das schwankende Gefühl und die verzerrte Wahrnehmung noch zwei Tage nach Ende unserer Tour, längst wieder mit festem Boden unter den Füssen.

 

die Encantada

die Encantada

 

Unsere eindrücklichsten, faszinierendsten und genusshaftesten

Viva-la-Vida-Momente auf der Encantada:

Schnorcheln und plantschen inmitten von tropischen Fischen, aufgeregt umhertollenden Seelöwen und sich nicht stören-lassende Meeresschildkröten in gemächlichem Tortuga-Tempo. Lieblingsbeschäftigung der Seelöwenjungen war das Umherjagen und Spielen rund um uns, bevorzugt mit den Blasen unserer Flossenbewegungen. Gerne näherten sie sich mit schnellem Tempo und Blickkontakt haltend und bogen erst in letzter Sekunde ab. Dies bescherte uns anfangs einige atemraubende Schreckensmomente, bis man ihre Masche kannte. =) Auch wenn sie an Land schwerfällig und „gstabig“ wirken, bewegen sie sich in ihrem Element  unglaublich schnell und wendig, scheinbar ohne grossen Kraftauwand, schwimmen und drehen sich dabei um ihre Längsachse, kugeln sich zusammen um sobald wieder ihre Schwimmrichtung zu wechseln.

Währenddessen zeigen die Meeresschildkröten kaum Interesse an den Schnorchlern, knabbern gemächlich an dem vegetarischen Essen ihres Meeresspeiseplans herum, steigen an die Wasseroberfläche um ein-zweimal kurz Luft zu holen und tauchen wieder ab. Gerne liessen wir uns neben den Schildkröten treiben, um sie aus kleiner Distanz beim Schweben in den leichten Strömungen zu beobachten. Währendem die Landschildkröten kräftige Beine besitzen um das grosse Gewicht ihres Körpers, v.a. das des mächtigen und massiven Panzers heben zu können, sind die Extremitäten der Meeresschildkröten zu schmalen, gebeugten Flossen umfunktioniert. Die Strukturen des Panzers und die Färbung der dicken Schildkrötenhaut am Hals und Kopf zeigen sich unter Wasser wunderschön – einmal mehr einzigartig in der Tierwelt.

Zodiak-Cruise (Schlauchboot) in die Mangroven der Isla Isabela am Punto Moreno, von wo aus wir das grossartige Tierreich, die Mangroven und das scharfkantige, schwarze Lavagestein vom Boot aus bewundern konnten. Rund um uns herum schwebten im Schutz der Bucht zahlreiche Schildkröten, die scheuen Galapagos-Pinguine liessen sich treiben oder ergriffen die Flucht, Wasservögel verbrachten die Mittagszeit auf den Mangrovensträuchern und trockneten ihr Gefieder nach den Tauchgängen, die sie am Morgen auf Futtersuche absolviert hatten. Ein faszinierendes Ökosystem!

Dämmerung auf Deck bei voller Fahrt der M/S Encantada mit 5 Knoten (ca. 9km/h),  einem Drink oder Bier schlürfend mit einem angenehmen Wind im Gesicht bei wunderbarer Sonnenuntergangsathmosphäre kurz vor der Überschreitung des Äquators von der Süd- in die Nordhalbkugel. Ein unvergessliches Freiheitsgefühl funkte in uns auf! Unsere Blicke stets zum Horizont hingewandt nach Walen Ausschau haltend. Obwohl wir in grosser Entfernung einen Wal entdeckt hatten, konnten wir seine Fährte beim Suchen in den Weiten des Pazifiks nicht aufnehmen. Nach kurzer Aufregung auf Deck sassen wir uns wieder hin und hofften weiter…jedoch hatten wir an diesem Tag kein Wal-Glück.

Schnarchende Pelzrobben auf der Isla San Salvador in einer Lava-Spalte treibend beobachtet – ein amüsanter Anblick.

 

San Cristobal

Nach einem Verschnauftag auf Santa Cruz erreichten wir mit einem Schnellboot in zwei Stunden „fliegender“ Fahrt über die Wellen die südöstlich liegende Isla San Cristobal. Bereits mit dem an Land gehen war uns die Athmosphäre auf der Insel sympathisch – am Malecon, dem Quai von Puerto Baquerizo Moreno streckten die Seelöwen ihre Bäuche an die Sonne, auf der anderen Seite gab es einige kleine Shops und Restaurants. Hungrig bogen wir in das Erstbeste ein und frühstückten kurz vor Mittag, nachdem wir frühmorgens noch kein Desayuno gefunden hatten.

Die Küste auf San Cristobal rund um Puerto Baquerizo Moreno ist von einer gesunden Population Seelöwen bevölkert. Deshalb ist gegenseitiger Respekt unabdingbar, denn auch die schönsten Plätzchen müssen geteilt werden. Meist ist das Aufeinandertreffen entspannt, ausser von den mächtigen Machos, den Seelöwen-Männchen könnte eine Gefahr ausgehen, da sie territorial sind und von ihnen nicht selten ein lauter Schrei gefolgt von einer Art röchelnder Bellerei zur Verteidigung ihres Reichs ausgeht. Wie schon gesagt müssen die begehrten Plätze von Mensch und Seelöwe geteilt werden: die schönen Bänke am Malecon, der Dorfplatz, der einsame Strand Punta Carola, die raren Schattenplätze, die Wellen – Surfing Sealions!! – die türkisblauen Buchten, einfach alles…

 

Die nächsten vier Tage genossen wir das Leben auf San Cristobal.

 

Las Tijeretas & Punta Carola

Schnorcheln in der Bucht Cerro de las Tijeretas und Ausspannen am Strand von Punta Carola. Die Bucht Cerro de las Tijeretas war mit einem kurzen Fussmarsch durch die karge Landschaft über Vulkangestein und minimaler Vegetation von Puerto Baquerizo Moreno zu erreichen. Nahezu alleine konnten wir dort bereits von Land aus Reiher und Pelikane beim Fischen beobachten, und den verspielten Seelöwen-Jungen zusehen, wie sie die Meereseidechsen aus dem Wasser trieben. Früher oder später wurden wir von den neugieriegen Seelöwen ins Wasser gelockt, da sie bereits auf dem Felsen beim Einstieg warteten. Gerne spielten sie auch „ich bin ein Hai“ – dabei schwammen sie seitlich recht schnell auf einem zu, so dass eine Flosse wie die Heckflosse eines Hai’s aus dem Wasser ragte und einem – zumindest anfangs – einen Schreck einjagte, bevor sie sich enttarnt hatten. Oftmals tummelten sich Seelöwen um uns herum und spielten zusammen und mit uns – sie schienen sich über Gesellschaft zu freuen… Diese faszinierenden und liebenswürdigen Tiere waren uns ans Herz gewachsen und auch an unserem letzten Tag stiegen wir in dieser Bucht nochmals ins Wasser, um uns von ihnen zu verabschieden. Schnorcheln inmitten von herumtollenden Seelöwen war das Grösste auf Galapagos!

 

Galapaguera

Im Galapaguera-Aufzuchtscenter leben Galapagos-Riesenschildkröten unter seminatürlichen Bedingungen. Einige Populationen der Riesenschildkröten wurden durch Raubbau an der Tierwelt auf Galapagos nahezu ausgerottet. Um die Populationen verschiedenster Riesenschidlkrötenarten zu schützen und zu vergrössern werden erwachsene Tiere in dem Aufzuchtcenter gehalten, die Eier eingesammelt und ausgebrütet, die geschlüpften Jungtiere ca. 10 Jahre lang gehalten, bis ihr Panzer stark genug ist, um sich gegen die eingeschleppten Tiere wie Hunde, Ratten… schützen zu können. Dann werden sie in ihre Heimat zurück entlassen. Solche Aufzuchtcenter haben wir auf der Isla Santa Cruz, Isabela und eben hier auf San Cristobal gesehen. Allein im Süden der Isla Isabella, wo sich die drei zuvor aktiven Vulkan befinden, hat sich durch geographische Trennung aus einer Art zehn unterschiedliche Riesenschildkröten-Arten entwickelt. Die Lava floss von den Vulkanen bis ins Meer und bildeten auf diese Weise für die Riesenschildkröten unüberwindbare natürliche Barrieren – die kargen, glühenden, spitzen, schwarzen Lavagesteinsflächen waren auch für uns herausfordernd zu überwinden.

 

Leon Dormido

Auf San Cristobal beziehungsweise in der unmittelbaren Umgebung der Insel sind die wohl mitunter besten Tauchspots erreichbar. Einer davon heisst auf englisch Kicker Rock, der native Name lautet Leon Dormido – schlafender Löwe. Dieser Spot stellt eine steile Felsformation mitten im Ozean vor der Küste San Cristobals dar.

Leon Dormido - vor der Küste San Cristobals

Leon Dormido – vor der Küste San Cristobals

Die Felswände ragen bis 146m steil in den Himmel und sind durch einen schmalen und einen rund 15m breiten Durchgang in drei geteilt. Auch unter Wasser geht hier oft die Post ab, Galapagos-Haie, Weissspitzen-Riffhaie und der sagenhafte Hammerhai (engl. Hammerhead) können hier mitunter beobachtet werden. Kribliger ist die ganze Sache, wenn man sich vor Augen hält, dass der Durchgang, den man durchschnorchelt, die einzige Stelle ist, die rund um die Felsformation nur etwa 20-30m tief ist, im Gegensatz zur Wassertiefe aussenrum also seicht. Die Felsen schiessen im selben Stil in die Tiefe, wie sie das gegen oben hin in die Höhe tun.

Von Puerto Baquerizo Moreno fuhren wir am Morgen mit einem Motorboot südwestlich der Küste entlang, gelangten da in eine Bucht namens Isla Lobos. Da schnorchelten wir mit den spielenden Seelöwen. Immer wieder kamen die Jungtiere mit horendem Tempo auf uns zu und machten Kehrtwende, sobald sie nur wenige Centimeter vor uns angelangten. Sie schnappten auch gerne meine gelben Flossen und umkreisten uns die ganze Zeit. Danach verfolgten wir eine schöne Meerschildkröte, die dem Ufer entlang die algigen Steinen abfrass.

Nach über einer Stunde in nur 20C-grädigem Wasser, waren wir trotz Neoprenanzug ziemlich unterkühlt und das Boot steuerte nun noch mit Fahrtwind auf die Felsformation Leon Dormido zu.

Angelangt, begannen wir in einem dieser Felsdurchgänge zu schnorcheln und sahen sofort eine Gruppe Weissspitz-Riffhaie und später ein paar vereinzelte Galapagos-Haie. Bald segelte ein grosses Rudel Gefleckter Adlerrochen vorbei. Langsam, geschmeidig und doch sich schnell fortbewegend – faszinierende Tiere.

Nach einem Lunch bestehend aus Reis, Fisch und Patagones (frittierte Plátano, Kochbanane) machten wir uns erneut bereit für einen weiteren Schnorcheldurchgang. Bald schon entdeckte ich im etwas tieferen Wasser einen grossen Schatten, 2 Grosse Schatten… Neugierig tauchte ich sofort ein paar Meter runter und siehe da, 2 wirklich grosse Hammerhaie schwammen nur wenige Meter unter mir durch – fasziniert und vergessend das man mal wieder atmen sollte, schaute ich diesen schönen Tieren zu.

Nach ein paar weitern Hammerheads mussten wir wieder auf’s Boot. Es war grosses Glück, diese Haie gesehen zu haben, da sie sich nicht immer blicken lassen. Auch wenn sie jeweils schnell wieder aus dem Blickwinkel verschwanden, war das ein sehr tolles Erlebnis. Mit einem Zwischenhalt an dem kleinen, naturbelassenen Playa Manglecito fuhren wir der Küste entlang zurück und waren vor Sonnenuntergang zurück in Baquerizo Moreno. Der Ausflug hat sich sehr gelohnt!

 

Fazit

Auch wenn die kargen Vulkaninseln auf den ersten Blick keine Paradiesinseln sind, ist die Tierwelt auf den Galapagos-Inseln dermassen einzigartig und faszinierend, dass auch nach wiederholtem Schnorcheln inmitten von Seelöwen, Meeresschildkröten, Haien und tropischen Fischen und Beobachten der gemächlichen Riesenschildkröten an Land der Zauber nicht erlöscht. Auch die Landschaft gespickt mit unzähligen Vulkanen, Buchten, Lagunen, Vulkansteinklippen, versteinerten Lavaströmen und vielen Mangrovenwäldern bieten dem Augen vielfältige und abwechslungsreiche Bilder. Vier der rund 70 Inseln sind bewohnt, trotz der mittlerweile quasi-urbanen Zentren auf Galapagos hatten wir vom Naturschutz einen unerwartet positiven Eindruck gewonnen. Der Nationalpark Galapagos – UNESCO-Weltnaturerbe – überwacht den Nationalpark, zu welchem 97% der Fläche der Galápagos-Inseln und 99% der sie umgebenden Gewässer zählen. Das Betreten der Inseln und das Befahren der Gewässer sind streng reglementiert und werden ebenso streng überwacht, die Guides vermitteln die simplen Verhaltensregeln und sorgen für deren Einhaltung. Uns schien es, als wären Flora und Fauna trotz touristischer Stresssituation intakt und ungestört.

Die Fahrt mit dem Motorsegler Encantada rund um einige Galápagos-Inseln bedeutete für uns eine neue Dimension des Reisens – nie zuvor waren wir für solch lange Zeit auf dem Meer unterwegs. Dies hat uns sehr gefallen. Die zehn Tage auf Galapagos vergingen wie im Flug, es war sicher ein Highlight unserer bisherigen Reise – wir möchten den Besuch nicht missen.

Muchas Gracias den Seelöwen, Meeresschildkröten, tropischen Fischen, Riesen-Landschildkröten, Meeres- und Landleguanen, Pelzrobben, Echsen, Blue footed boobies, Galapagos-Pinguinen, Haien… die sich und ihre Umwelt uns gezeigt haben!!

 

2 Kommentare

  1. SUPER, was ihr da alles erlebt habt.
    Fantastische Aufnahmen…vor allem die Tierfotos.

  2. hallooo – äs isch ungloublich interessant, vo öichne erläbnis z erfahre u vorauem die wunderschöne föteli zgseh: danke viumau, dass ig dür/mit öich o chli cha d galapagos erläbe :)

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