in der Welt der Sikh

Gepostet am Mai 6, 2016 in Geschichten sind Speisen für's Ohr.., India, Punjab | Keine Kommentare

in der Welt der Sikh

vom himalayischen Leh ins subtropische Delhi

ein kurzer Flug in eine andere Welt

[29th of april, 2016]

Gerne wären wir überland über den berühmt-berüchtigten Rothang-La Pass in vier Tagen nach Delhi gereist, doch die hohen Pässe, welche Ladakh mit dem Rest der Welt verbinden, sind noch längst in Wintersperre. Ein paar Tage zuvor hatten wir den Jeep  von Sky High Treks mit schlechten Pneus über den zweithöchsten befahrbaren Pass der Welt, dem Tanglang La (5328m) geschoben und das hatte uns ein bisschen Eindruck gemacht.

Der Start von Leh aus, wie auch die Landungen im engen Tal des oberen Indus sind ein Unterfangen für sich. Die Flieger, meistens mittelgrosse Mittelstreckenmaschinen, verlassen das Tal steil, damit sie den Sprung über den Himalaya schaffen. Bei schönem Wetter kann man bis zum Karakorum und dem Hindukusch sehen. Ein Meer von Gipfeln, die zu dieser Jahreszeit insbesondere in weiss gedünkt sind.

Unser Captain in der AI A319 war ein gesprächiger Kollege seiner Gattung, wusste er doch bereits beim Start einige geografischen Informationen zu erzählen: „the passengers on the right side can now see the Karakorum with its 8000 peaks“, ein bisschen später: „the big mountain range far in the west is the Hundukush“.. „on the left you see the Beas river“ und andere Informationen wie „ the temperature in Delhi will be about 42 degrees“ und „because of traffic jam over Delhi Airport I reduced the speed of our plane, we will be about a half an hour later“…

Die Aussicht war dann in der Tat atemberaubend, ein Meer von Berggipfeln, Täler, Gletscher, Pässen, Blicke auf unendliche Weiten dieser Bergwelt. Danach flacht das Gebirge rapide ab und senkt sich in die Gangesfläche, eine riesige Entwässerungsebene, die beidseitig entgegen Kolkata in die Bengalische See und in den Westen gegen Pakistan via Indus entwässert.  Diese Flüsse sind es, die mehr als 1.5 Milliarden Menschen überhaupt Leben ermöglichen – gegeben durch den Himalaya.

Mit der genau prognostizierten Verspätung erreichten wir um 13.00h Delhi. Das Gepäck war äusserst speditiv wieder beisammen und wir machten uns mit einem kleinen, etwas abgefahrenen Gefährt in der Form eines Taxis in die Innenstadt. Die Fahrt führt durch grüne Alleen, so dass man gar nicht merkt, dass man in eine Megacity einfährt. Nach ca. einer halben Stunde erreichten wir den Connaught Place, das moderne und teure Zentrum Delhi’s. Diesen umfuhren wir und gelangten nur einige Minuten am quirligen Bahnhof im Stadtteil New Delhi vorbei im Quartier Paharganj an. Im Taxi waren alle Fenster geöffnet, trotzdem liess uns die brütende Hitze schon mal ein bisschen leiden. Kein Wunder bei den rund fast 50 Grad Unterschied zu noch heute Morgen früh in Leh.

Wir nistetet uns schnell ein und wollten möglichst rasch etwas essen gehen. Doch ehe wir uns versahen, wurden wir mit indischer Hilfe bereits das erste mal in ein Gespräch verwickelt, dass uns 20 Minuten später in Verbindung mit einem Motorrikscha-Fahrer mitten auf den Connaught Place leitete. Naja… Wirklich gelohnt hat es sich nicht. All die Restaurants sind überteuert und so oder so, da sucht man vergebens nach dem realen Indien.

Nach einem kurzen Fussmarsch setzten wir uns gerne wieder in den Schatten einer Motorrikscha, mit dem Ziel „New Delhi Train Station“. Bei unserem kleinen Umweg zuvor hatten wir vom äusserst netten Local erfahren, dass man 10 Rupien pro Person (15 CH-Rappen) für eine „Kurzstrecke“ in Delhi bezahlt – local price natürlich.

Viele Geschichten darüber gelesen, und in der Realität schafften wir es trotz allen Tipps und Tricks nicht auf Anhieb,  in den Bahnhof zu gelangen. Irgendwelche Trickser mit angeblich „offiziellen Ausweisen“ versuchen einem mit den verrücktesten Geschichten davon abzuhalten, in den Bahnhof zu kommen. Eine gefühlte Viertelstunde später hatten wir es dann endlich geschafft, mussten noch kurz einmal unsere Pässe im Hotel abholen gehen und dann hatten wir 1, 2 Bahntickets nach Agra und zurück gekauft.

Weil wir bereits um 3.00h aufstehen mussten, legten wir uns früh zu Bett.

 

eine entspannte Fahrt mit Indian Railways

[30th of april, 2016]

Um 4.00h standen wir bereits vor der grossen Anzeigetafel im Bahnhof, welche abwechselnd die Züge in hindi und englisch anzeigte. Der Fussmarsch hatte uns ein noch schlafendes Delhi gezeigt. Wo gestern Abend noch Gemüse, Früchte und sonst allerhand angeboten wurde, wo aus grossen Pfannen intensiver Curryduft aufstieg und auf heissen Steinen Chapati gebacken wurden, lagen nun die Menschen und schliefen auf ihrem Quadratmeter Privatsphäre, wenn man überhaupt davon sprechen darf. Der Mann, welcher gestern noch mit voller Hingabe Kleider gebügelt hatte am Strassenrand (seitlich von seinem Bügelstand brannte ein kleines Feuer, die heisse Kohle füllte er in das Bügeleisen), schlief noch tief und fest auf seinem „Bügelbrett“. Andere schliefen auf ihrem Stück Karton auf dem Boden. In Indien besitzen 80% der Bevölkerung kein eigenes WC, dementsprechend übel dürften die hygienischen Bedingungen für jemand in Delhi sein, welcher aufgrund seines Business hier auf der Strasse lebt. Diese Bilder werden wir nicht so schnell wieder vergessen.

In der Eingangshalle des Bahnhofs sah es dann nicht viel anders aus, nur hier waren es die reisenden Inder, die wie ein bunter Teppich aus Decken, Tüchern und Saris die ganze Bahnhofshalle bedeckten, annähernd bis auf den letzten Platz. Wir gingen durch die lasche Sicherheitskontrolle und gelangten auf das Peron 5, kauften auf dem Perron noch 2 Liter Wasser und warteten auf die Einfahrt des Bummlers, der von Mumbai herkommend, schon eine lange Reise zurückgelegt hatte. Inmitten von schlafenden Inder, Inderinnen und Kinder suchten wir im dunklen Bahnwagen unsere Liegen, richteten uns leise ein und begaben uns ebenfalls noch in die Horizontale auf die harten Bretter, denn es war noch mitten in der Nacht. Anfangs noch wachsam, ein Bein und ein Arm jeweils in den Schlaufen unserer Rucksäcke eingehängt, gewannen wir schnell Vertrauen und schliefen ein.

Wir hatten einen langsamen Bummler, AC 3Tier gebucht. Ein Wagen mit Air-Condition und 6er Abteilen. Alle anderen Züge waren bereits ausgebucht, als wir kurzerhand unsere Reisepläne um Amritsar ausgebaut hatten. Der Zug hielt bestimmt 20 Mal in den geplanten 12 Stunden, und die Weiterfahrt wurde immer wieder stark verzögert. Doch wir fühlten uns sehr sicher unterwegs; der Zug fuhr auf geraden Gleisen recht ruhig, die Bahnübergänge waren allesamt überwacht und wir waren in angenehmer Geschwindigkeit unterwegs.

Nach sechs Stunden begannen das Gesäss, der Rücken und Nacken aufgrund der harten Zugbank und der schlechten Haltung etwas zu schmerzen, doch wir kamen dem Ziel stetig näher. Nach 13h kamen wir in Amritsar an und wurden bereits auf dem Zugperon mit grossen Augen bestaunt und es dauerte nicht lange, bis Sarah das erste Bébé in den Armen hielt und mit der Familie für ein Foto posierte. Das war eine nette Begrüssung.

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ein kleiner Kulturschock in Amritsar 

[1st of may, 2016]

Nach fast zwei Wochen im kargen, wüstenartigen, kalt-windigen aber sehr vielfältigen und faszinierenden Gebiet Ladakh sind wir nun in subtropische Gebiete gereist. Zwar äusserst wachsam und etwas skeptisch wegen den vielen, kursierenden Vorurteilen waren wir mental vorbereitet auf die Hitze und die quirligen Menschen, welche uns in „real India“ erwarten würden. Wir freuten uns auf den willkommenen Szenenwechsel.

Schockiert wurden wir dann in Amritsar vom grenzenlosen Lärm der aufbrummenden Motoren aller Art und dem nervenaufreibenden Hupen im indischen Strassenverkehr, aber vor allem von der belastenden Air Pollution. Räphu hatte zur Luftverschmutzung einen Artikel in der Indian Times gelesen. Die Messwerte für die für den menschlichen Organismus sehr belastenden Feinstaubpartikel (PM 2.5) waren gerade im Monat April sehr hoch – massgebend verursacht durch die „bush fires“, mit welchen die Bauern nach der Ernte ihre Felder wieder säubern. Veräscherte Felder säumten die Bahnstrecke zwischen Delhi und Amritsar.

Unterwegs in der Motorrikscha war man dieser Reizüberflutung vollends ausgesetzt. Am liebsten wären wir noch am selben Abend wieder abgereist. Doch der Goldene Tempel – Harmandir Sahib – schien uns magisch anzuziehen, so dass wir uns abends nach unserer Ankunft in den Menschenstrom begaben, der uns ohne Ausweg dahin führte. Vor einem der Eingangstore setzten wir uns im Schneidersitz auf den weissen Marmorboden, wie es viele indische Familien auch taten. Endlich konnten wir wie befreit tief durchatmen und die Ruhe auf uns wirken lassen.

Völlig überrascht wurden wir von der grossen Aufmerksamkeit, die wir mit unserer Präsenz erregten – wir waren die einzigen Weissen hier. Junge Menschen kamen auf uns zu und fragten scheu für ein Foto und bedankten sich danach herzlich mit einem kräftigen Händedruck. Dies hatten sie wohl zuvor als übliche Begrüssungsgeste bei uns Westlern beobachtet. Andere wollten sich vielleicht versichern, ob sich die andere Hautfarbe und unsere Erscheinung andersartig anfühlte – wir wissen es nicht, doch schien es ihnen eine wichtige Geste zu sein. Andere falteten kulturkonform die Hände und beugten sich leicht vor, währenddem wieder andere die rechte Hand auf ihr Herz legten. Es waren sehr ergreifende Momente, völlig unerwartet..

Auf dem Nachhauseweg wurden wir noch Zeugen von einem Kastendisput. Wir verhandelten mit einem Elektro-Rikschafahrer, wahrscheinlich niedrigerer Kaste, als andere Rikschafahrer wie Furien daherkamen und ihn mit eindeutigen Handbewegungen und bösen Worten weg trieben. Doch Räphu sorgte für Gerechtigkeit, verhandelte im Getümmel der einbrechenden Nacht mit unserem ursprünglichen Fahrer und schon brausten wir davon. Obwohl wir passiv auf der Rückbank der Rikscha sitzen konnten, war die Fahrt äusserst anstrengend, da wir beinahe eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Puuuh…

Zuhause breiteten wir unsere Merinowoll-Schlafsäcke auf dem Bett aus und legten uns nach einer erfrischenden Dusche völlig erschöpft hin. Was für ein Tag in „real India“…

 

im Land der Sikh

das Massaker von Amritsar

[2nd of may, 2016]

Indien war von 1858 bis 1947 eine Kolonie der Briten. Davon ist heute nicht mehr viel übrig geblieben, ausser die englische Sprache, der Linksverkehr und Criquet. Zu eigenartig und zugleich zu pluralistisch ist der indische Subkontinent, hier bekommt multikulturelle Vielfältigkeit nochmals eine ganz andere Bedeutung. Dies mitunter hat wahrscheinlich dazu geführt, das Indien gegenüber fremden Einflüsse relativ resistent geblieben ist.

Trotzdem werfen wir hier einen Blick in die koloniale Geschichte zurück. 1919 wurde ein Massaker, auch Jallianwala-Bagh-Massaker, an Sikhs, Muslimen und Hindus von britischen Soldaten verübt. Sie hatten für die Unabhängigkeit Indiens protestiert. Indien war 1919 Schauplatz von Massendemonstrationen im ganzen Land.

Das Massaker fand in einem von Mauern umgebenen Park statt, dem Jallianwala Bagh. Der einzige Fluchtweg, ein schmaler Eingang mit hohen Mauern zwischen zwei Häusern wurde von den Soldaten selbst versperrt. Auf Befehl von General Dyer feuerten 150 bewaffnete Soldaten auf die unbewaffnete Masse, dabei kamen 379 Menschen ums Leben, 1200 wurden verletzt. Seitdem steht das Memorial von Jalliawala-Bagh als immerwährendes Symbol für den nicht gewalttätigen und friedlichen Kampf für die Freiheit und Unabhängigkeit der indischen Bevölkerung und gegen die Tyrannerei der britischen Kolonialmacht. Unschuldige, friedliche und unbewaffnete Menschen kamen hier ums Leben – für sie brennt hier immer eine Flamme.

Vier Info-Tafeln stehen beim Eingang in vier Landessprachen: Urdu, englisch, hindi und panjabi. Hindi und englisch gelten als Amtssprachen des Landes, urdu und panjabi werden in der Verfassung unter den 21 weiteren Sprachen anerkannt, die auf regionaler Ebene teils als Amtssprachen dienen. Für unser Auge gibt es nur kleine Unterschiede zwischen den Schriftzeichen von hindi und panjabi. Urdu ist eine perso-arabische Sprache, National- sowie Amtssprache in Pakistan.

Wenn in Indien nur 100 Menschen leben würden, …

.. würden 41 hindi sprechen

.. 55 würden eine der anderen 21 offiziellen Sprachen sprechen (urdu,  panjabi, nepali, …)

.. 4 würden eine der anderen 400 Sprachen Indiens sprechen (ladakhi, tibetisch, arabisch, persisch, afghani, englisch..).

Auch eine Facette der indischen Vielfältigkeit.

 

Der Gottestempel Harmandir Sahib

[2nd of may, 2016]

Diesen Moment hatten wir uns etwas aufgespart – erst 24 Stunden nach unserer Ankunft näherten wir uns voller Spannung der Palastanlage von Amritsar. Am englisch angeschriebenen „Shoe counter“ deponierten wir unsere Schuhe und erhielten eine metallene Marke, welche eine Zahlprägung in hindi oder panjabi hatte. Mit Seife wuschen wir dann unsere Hände gründlich. Die Menschen hier schienen keine Berührungsängste mit uns zu haben. Wir wurden zwar als „die anderen“ wahrgenommen, doch rund um einen Wasserhahn drängte sich jeweils eine kleine Menschentraube, die Seife wurde einander weitergegeben.

Nun setzten wir unsere Kopfbedeckung auf, versicherten uns nochmals, dass wir sikh-konform gekleidet waren und beobachteten fortan das Verhalten der Pilger. Im seichten, aber erfrischenden Wasser vor dem Eingangstor reinigten wir unsere Füsse und stiegen die Treppe hinauf, gingen durch das Tor und blickten zum ersten Mal auf den goldenen Tempel. Die Atmosphäre im spätnachmittaglichen Licht, mit den religiösen Gesängen musikalisch untermalt, die andächtig betenden oder Runden laufenden Menschen – all das zauberte uns ein Lächeln ins Geischt und liess uns wissen, dass wir an einem religiösen Kraftort für die lokale Bevölkerung angekommen waren. Nach und nach erfuhren wir, dass die Pilger von ganz Indien, ja die Sikhs von der ganzen Welt zum Zentrum ihres Glaubens, dem Sikhismus, kamen.

Den Männern war es gestattet, im „pool of nectar“, welcher den Goldenen Tempel umgibt, zu baden. Viele badeten in weissen, langen Unterhosen – eines der 5 Kakars, welche die der Bruderschaft der Sikh angehören, tragen, als Zeichen der sexuellen Mässigung. Es ergab ein amüsantes und zugleich andächtiges Bild, die aus dem Wasser ragenden Köpfe mit aufgesetzten Turban vor dem Hintergrund des im Abendlicht schimmernden Goldenen Tempel. Seitlich im Turban eingesteckt trugen die Männer den Kirpan – ein Dolch, als Zeichen dafür, dass die Sikhs Arme, Schwache und Unschuldige verteidigen.

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Wir fügten uns in den Menschenstrom, welcher vor allem im Uhrzeigersinn auf diesem, mit weissem Marmor ausgelegten Pilgerpfad rund um das heilige Wasser und den goldenen Tempel floss.

Fakten

Der Harmandir Sahib, der goldene Tempel in Amritsar oder in punjabi „Gottestempel“ genannt, ist das höchste Heiligtum der Sikh

Der Tempel wurde vom 5. Guru der Sikh Arjun Dev im 16. Jahrhundert erbaut und unter Ranjit Singh im 19. Jahrhundert weiter ausgebaut

 

Die Tempelanlage

Der Tempel ist mit Blattgold belegt und liegt auf einer Insel inmitten der künstlich  angelegten, dem Amrit Sarovar, Pool of Nectar. Umgeben ist der Tempel von einer Palastanlage. Diese hat je ein Tor auf allein 4 Seiten, was die Offenheit der Sikh gegenüber allen Menschen und Religionen symbolisiert.

Im Tempel selbst werden tagsüber Verse aus dem heiligen Buch rezitiert. Diese Gesänge werden musikalisch untermalt und sind über Lautsprecher in der ganzen Tempelanlage zu hören.

Der Tempel ist immer geöffnet und wird tagtäglich von Tausenden von Pilgern, darunter nicht nur Sikh, besucht. Nachts ist es den Pilgern für maximal drei Nächte gestattet, unter den Arkaden und in den angrenzenden Räumen zu schlafen.

Dem Glauben der Sikh zufolge kann, wer im heiligen Wasser badet oder davon trinkt, sein persönliches Karma verbessern.

GESCHICHTE: In die Schlagzeilen kam der Tempel 1984 durch die Ausrufung des Staates Khalistan durch radikale Sikh und der Stürmung des Tempels durch Soldaten der indischen Armee in der Operation Blue Star. Als Reaktion auf die Erstürumg des Heiligtums, bei welcher der Sikh-Anführer ums Leben kam, wurde die indische Ministerpräsidentin Indira Ghandi von ihren Sikh-Leibwächtern ermordet.

(Quelle: Wikipedia)

 

der Glaube in Indien

80% sind Hindus

14% sind Muslime

2% Christen

2% Sikhs (indische Ursprungsregion ist der Bundesstaat Punjab, wo sich Amritsar befindet)

1% sind Buddhisten (Ladakh)

1% haben einen anderen Glauben

(Quelle: Lonely Planet India)

Obwohl alle Menschen um uns herum ihre traditionelle Kleidung, inklusiv der dazugehörenden Kopfbedeckung trugen, eine „exotische“ Sprache wie hindi oder panjabi sprachen und eine andere Hautfarbe hatten, fühlten wir uns von Anfang an akzeptiert und wie selbstverständlich aufgenommen. Aufgenommen in einer Welt, die für uns doch viel Fremdes zu bieten hatte.

Vier Eingänge aus den vier Himmelsrichtungen symbolisieren, dass die Sikhs allen Menschen offen gegenüberstehen und sie willkommen heissen in ihrem Tempel, egal welche Herkunft sie haben oder welcher Religion sie angehören. Dies spürten wir ganz fest. Ein wundervoller  Gedanke, in der heutigen Welt voller Kriege und Dispute aufgrund Religion und Menschen auf der Flucht.

 

Eintauchen in eine fremde Welt, die Welt der Sikh

 

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