Rurrenabaque y Reserva Serere
Rurrenabaque y Reserva Serere [24.-29. April 2013] Bolivien Im Propellerflugzeug, einer CP-2459 des Modelltyps SA227DC Metro 23, einem recht beengenden und 18 Passagiere fassenden Maschine, sahen wir uns direkt an der westlichen Flanke des Gipfels Huyana Potosi 6088m ü.M. über der Cordillera Real vorbeifliegend. Die Cordillera Real – die königliche Andenkette – trennt den Altiplano und damit auch La Paz vom Bolivianischen Dschungel, der einen relativ grossen Teil des oberen Amazonasbeckens ausmacht. Der Flug dauert nur knapp 45 Minuten, ist aber aufgrund des Überflugs über die...
MehrSucre – Dulce es no hacer nada
Sucre – Dulce es no hacer nada Bolivien Nachdem wir etwas wilde und schnelle Reiseetappen erlebt hatten, wollten wir in tieferen Gefilden etwas zur Ruhe kommen. Sucre schien uns da gerade richtig gelegen. Sucre ist die offizielle Hauptstadt Bolivien’s und liegt auf „nur“ rund 2900m ü.M. In Sucre genossen wir die Vorzüge der Stadt – wir hatten ein gemütliches Hostal gefunden, die 3-Gang-Menu’s für 35 Bolivianos (= 5 CHF) waren stets ein guter Treffer, nachmittags gingen wir jeweils in die classe de español, abends bereiteten wir die frischen Früchte und...
MehrEl Minero del Diablo
Potosi und Cerro Rico Bolivien Nach einer vergnüglichen, bolivianischen Eisenbahnfahrt gestartet in Tupiza sahen wir uns in einer Eiseskälte in Uyuni, wo wir mitten in der Nacht ein Hostal gesucht und gefunden hatten. Am nächsten Morgen schnappten wir den ersten Bus nach Potosi – zurück in einst eine der reichsten Städte der Welt! Vor vier Jahren war diese Nachtfahrt eine der Abenteuerlichsten. Wo die Strecke einst über eine schmale, kurvige, ausgesetzte Schotterpiste nach Potosi geführt hatte, wurde in Zwischenzeit auf der gegenüberliegenden Talseite eine Asphaltstrasse gebaut, welche...
MehrTupiza y excursion con los caballos
Tupiza con los caballos Nach spärlichen paar Stunden Schlaf in der neuen Bleibe gingen wir Tupiza erkunden. Nach dem Frühstück im erstbesten Café gerade vis à vis des zentralen Marktes schlenderten wir zum Plaza Central und genossen das herrliche warme Wetter. Danach machten wir uns auf die Suche nach einem Ausflugsziel für die nächsten zwei Tage in der Nähe von Tupiza. Tupiza ist nämlich bekannt für seine vielfarbige, rurale und abgeschottete, also kaum erschlossene Umgebung gesäumt mit Canyons aus Konglomerat-, und Sandstein die je nach Verwitterungsgrad und Sonnenstand unterschiedlich...
MehrChile – Salar de Uyuni – Bolivia
Chile – Salar de Uyuni – Bolivia… …und eine kriminelle Busfahrt nach Tupiza Bobby – der langhaarige Rasta-Hund des Hostals – strielte um uns herum, als wir morgens am Randstein vor dem Haufen unserer Rucksäcke standen und warteten. Und da konnte er sich’s wohl nicht verkneifen: *sprutz sprutz* und man ahne es, nochmals *sprutz* … und sein Revier war auf Räphu’s Rucksack markiert, knapp an der Regenhülle vorbei. Ich bewies Reaktion und zog Bobby eines über die Rübe, um Schlimmeres zu vermeiden. Den Schaden konnten wir mit einer kurzen...
MehrCerro Sairécabur
Sairécabur 5980 m ü.M. [09.04.2013] Nach einem Ruhetag in San Pedro de Atacama, während dem wir „nur“ unsere Weiterreise nach Bolivien geplant und bei einem lokalen Anbieter gebucht hatten, kauften wir auf dem Markt noch eines der hiesigen Wundermittel, dass für die bessere Verträglichkeit der Höhe helfen soll. Unser „Padre“ im Hostal malte uns auf die Karte von San Pedro de Atacama ein, wo wir das Wunder bewirkende Chachacoma – ein Thymian-ähnliches Kraut – kaufen können. Ansonsten hätte es auch Mate de Coca gegeben… Jedenfalls tranken wir viel...
MehrDesierto de Atacama
Desierto de Atacama Etwas erkältet von der eisigen Pinguinexkursion in der Magellanstrasse kamen wir einen Tag später in Santiago am Flughafen an. Weiterer Irrtum bezüglich der Weiterreise in Patagonien: Wir dachten, in ca. einer 12-Stunden-Fahrt das zwischen Puerto Natales und Santiago de Chile gelegene Puerto Montt als Zwischenstopp zu erreichen – aber nein, in Chile führt keine Strasse der chilenischen Küste entlang, sondert die Weiterreise hätte über einen grossen Umweg in Argentinien nach Chile zurückgeführt. Wohl oder übel hatten wir gegen unsere Prinzipien das Flugzeug gegenüber...
MehrPingüinos Rey
Pingüinos Rey [29.03.2013] In der Bahía Inútil an der Magellanstrasse hat sich eine kleine Population Königspinguinen (Aptenodytes patagonicus) wieder angesiedelt, nachdem sie ungeachtet ihres wissenschaftlichen Namens in Patagonien nicht mehr vorgekommen waren. Je nach Saison sind auf dem chilenischen Tierra del Fuego im Parque Pingüinos Rey 20 bis 80 Königspinguine zu beobachten. Die Königspinguine in der Magellanstrasse haben begonnen, sich hier fortzupflanzen – aktuell konnten wir ein Pinguin-Junges in dickem braunen Federkleid sehen, laut der Aufseherin des Parkes 3 Monate alt....
MehrCircuito Grande Torres del Paine
Circuito Grande Torres del Paine Lange Jahre wurde die patagonische Wildnis, deren Inbegriff für viele Touristen heute der Nationalpark Torres del Paine ist – der Landwirtschaft überlassen. Die hier in der Region Magallanes und Chilenischen Antarktis ansässigen Bauern brannten dann auch mächtige Teile der dichten und alten Wälder ab, um ihre Schaf- und Rinderzuchten Jahrein und Jahraus (im Sommer der Südhalbkugel) da grasen zu lassen. Später als dem Naturraum und seiner überdurchschnittlichen Ästhetik wieder mehr Wert beigemessen wurde, anstelle ihn „nur“ als Grundlage für...
MehrCircuito Grande Torres del Paine – Chile
Circuito Grande Torres del Paine – Chile 8 Tage draussen in der berauschenden Natur Patagoniens, 134 Km um einen ganzen Gebirgszug getrekkt, in Affenhitze durch wüstenartige Steppe unterwegs, giesskannenartige Regenfälle, in die Knie zwingende Sturmböen, rauschende Nächte, Wildbäche überquerend, durchnässtes Zelt, Mückenplage, segelnde Kondore, Woodpecker, Sumpfgebiete über Baumstämme und Geäst balancierend hinter uns gebracht, vom Winde gepeitschten Gebirgspass Paso John Gardener überwunden, Nepalbrücke, donnernde Gletscherabbrüche, imposante Gebirgsformationen, Gletscher, Eisberge,...
MehrGlaciar Perito Moreno
Glaciar Perito Moreno „…nature is full of genius, full of divinity, so that not a snowflake escapes its fashioning hand.“ Henry David Thoreau (1817-1872) [15.03.2012] Fakten Perito Moreno benannt nach dem überragenden argentinischen Geograf und Naturforscher Francisco Perito Moreno UNESCO-Weltnaturerbe im südlichen Teil des Parque Nacional Los Glaciares in den patagonischen Anden, Argentinien 30 Km Länge 254 Km² Fläche fliessend von 2950m auf 185m ü. M. 50m hohe Gletscherwand entwässert in den Lago Argentino in der Mitte des Gletscherkanals wurde...
MehrLoma del Pliegue Tombado
Loma del Pliegue Tombado [12.03.2013] Als wir um 8.00Uhr aus dem Fenster guckten, war die Entscheidung wandern ja oder nein ausnahmsweise einfach. Schon jetzt strahlend blauer Himmel, der Fitz Roy stand bereits majestätisch da. Wir hätte nicht gedacht, dass diese Hochdruck-Wetterlage für diese Region überhaupt existiert. Fast eine Woche früher meinte die Parkwächterin im Casa de Guias del Parque, dies wäre was die Aussicht angehe die weitaus beste Tour. Von El Chaltén bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir unsere vorläufig letzte Wanderung für Cerro Fitz Roy, Cerro Torre und...
MehrCerro Torre, Laguna Torre y Glaciar Grande
Die Torres Argentiniens Süchtig nach den Anblicken dieser mächtigen Granitberge packte uns die Wanderlust heute von Neuem, es gab im nördlichen Teil des Parque Nacional Los Glaciares noch vieles zu entdecken! Etwa um die gleiche Zeit losmarschiert wie am Tag zuvor. sahen wir tief im Tal, wo der Glaciar Grande vom Cerro Torre mächtig ins Tal fliesst, dass der heutige Tag wettermässig wohl nicht so vielversprechend werden würde wie der Vortag. Im Gegensatz zu gestern verlief der Weg die 10Km bis zur Laguna Torre eher flach, auf sandigem Untergrund in lichten Nothofaguswälder. Im ersten...
MehrÜberirdische Granitzähne der Anden
Überirdische Granitzähne der Anden In El Chaltén, dem Bergsteiger- und Trekker-Mekka in Patagonien, warteten wir geduldig zwei Tage lang auf besseres Wetter – und auf unsere Freunde Veronika & Frank – Welcome! El Chaltén bedeutet in der Sprache der Ureinwohner – der Tehuelche-Indianer – „rauchender Berg“ wegen der oft an der Spitze des Fitz Roy 3405m ü.M. sichtbaren Wolken. So hiess der Fitz Roy zu Zeiten der Tehuelche noch El Chaltén, was heute des Dorfes Namen ist. Der Fitz Roy wurde dann durch die in Patagonien landendenden Europäer getauft. Er...
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