Hagel, Blitz und Donner auf dem Walalpgrat
Gepostet von Raphael Rohner am Juni 20, 2016 in Alle Berichte, Bern, Europa, Geschichten sind Speisen für's Ohr.., Mountains, per pedes, Schweiz, Wandern kleiner T4 | Keine Kommentare
Wetterkapriolen auf dem Walalpgrat [17./18. Juni 2016] Wir planten eine kurze Wanderung von zu Hause aus, ein Einstieg in „unsere Saison“. Drei Wochen zuvor waren wir aus Indien & Nepal zurückgekehrt. Dort waren wir zwar viel gewandert, aber eben hier im „Schweizer Sommer“ noch nicht. Die Wetterporgnose sagte lediglich, dass es in der Nacht zwischen ca. 22.00 und 23:30 Uhr zu einer Wahrscheinlichkeit von 43% etwa 3mm Niederschlag geben könnte. Nicht aber, dass wir mit anderen Überraschungen zu rechnen hatten! Wir machten uns erst nach 14.00 Uhr mit dem Bus auf den...
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Rurrenabaque y Reserva Serere [24.-29. April 2013] Bolivien Im Propellerflugzeug, einer CP-2459 des Modelltyps SA227DC Metro 23, einem recht beengenden und 18 Passagiere fassenden Maschine, sahen wir uns direkt an der westlichen Flanke des Gipfels Huyana Potosi 6088m ü.M. über der Cordillera Real vorbeifliegend. Die Cordillera Real – die königliche Andenkette – trennt den Altiplano und damit auch La Paz vom Bolivianischen Dschungel, der einen relativ grossen Teil des oberen Amazonasbeckens ausmacht. Der Flug dauert nur knapp 45 Minuten, ist aber aufgrund des Überflugs über die Cordillera Real imposant, mit Sicht auf eine der wohl schönsten Bergketten der Anden atemberaubend, aber auch etwas nervraubend und beängstigend. Vier Jahre zuvor hatten wir dieses Unterfangen bereits […]

Krampf, Glück und eine unfassbare Weite in der eindrücklichsten Gletscherlandschaft der Alpen [17.-18. April 2015] Raphael Sarah hatte sich eine Magen-Darmerkrankung eingefangen und dementsprechend unruhig war die Nacht. Es regnete die ganze Nacht in Strömen. Beim mehrfachen Aufstehen bemerkten wir beiläufig, dass das Thermometer bei uns zuhause 14 Grad anzeigte. Interpoliert in einem feuchtadiabatischen Umfeld bedeutet dies eine ungefähre Schneefallgrenze von 2900m ü.M. bei einer Beobachtungshöhe von rund 600m. Diese zwei Tatsachen brachten das Unterfangen fast zum Scheitern. Hätten wir nicht mit Sara und Mike abgemacht gehabt, wäre das Abblasen des Vorhabens sehr wahrscheinlich gewesen. Die Wetterprognose vermochte uns allerdings zu vermitteln, dass der Niederschlag gegen den Morgen hin abnehmen würde. Die Tage nach dem 18.04. […]



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