auf den Spuren der Maya in Belize

Gepostet am Jul 27, 2013 in Alle Berichte, Belize, Geschichten sind Speisen für's Ohr.., Zentralamerika | Keine Kommentare

auf den Spuren der Maya in Belize

Die Maya-Stätten

Xunantunich, Caracol und Cahal Pech

 

[17. – 20. Juli 2013, Belize] Wie im Bericht über Lamanai (hier) berichtet, erstreckte sich das Besiedlungsgebiet der Maya, einer der interessantesten Hochkulturen von Zentralamerika, über die Yucatán-Halbinsel (Süden México’s, Belize und Guatemala) sowie über das heutige Territorium von El Salvador und Honduras.

Die Geschichte der antiken Hochkulturen in Zentralamerika ist wesentlich in 5 Zeitperioden unterteilt. Durch die ausgedehnten Ausgrabungen konnten die Archäologen sich ein umfängliches Bild über die Geschichte der Mayas machen. Allerdings existieren selbst hier in Belize noch einige Stätte, die nur zu einem kleinen Prozentsatz ausgegraben und damit auch erforscht sind (z.B. besitzt Lamanai rund 1000 Gebäude, wovon vielleicht 20 Ausgegraben und teilweise restauriert sind). Man berichtete uns, dass auf der Grenze zwischen Belize und Guatemala erst vor kurzer Zeit ein sehr grosser Tempel entdeckt wurde, den die Maya gebaut hätten. Dieser liegt so dicht im Urwald, dass er einerseits sehr schwer zugänglich ist, andererseits würde die Ausgrabung auch grosse finanzielle Aufwände und in diesem Falle auch politische Probleme wie Besitzansprüche herbeiführen können.

Eine der wesentlichsten Fragen, die sich die Menschheit hinsichtlich Amerika stellte, seitdem die Spanier und die Portugiesen den Kontinenten entdeckten, war: „Woher stammen die hier lebenden Menschen?“ Heute vertritt die Wissenschaft hierfür viele Theorien. Man geht heute nicht nur von der Theorie aus, dass die Bevölkerung des antiken Amerikas über die Beringstrasse einwanderte, sondern geht von einer mehrfachen Entdeckung und Erreichung des Kontinents aus. Dies erklärt die Variationen in Sprache und Kultur. Wenn man einen Grossteil der Menschen genau anschaut, dann muss fast ein asiatischer Background vorhanden sein – ovale, gegen aussen zuspitzende Augen, prägnante Backenknochen, mittelbraune Haut etc. Allerdings gilt diese Beobachtung zwar hier für die Maya-abstammenden Menschen, nicht aber unbedingt für andere Völker antiker Kulturen.

Canaa-Tempel in der riesigen Maya-Stadt Caracol

Canaa-Tempel in der riesigen Maya-Stadt Caracol

Im letzten glazialen Maximum, der sogenannten Wisconsin Glaciation (im Alpenraum die Würm-Eiszeit genannt) erreichte die glaziale Ausprägung ihr Maximum im Jahre 18’000 vor Chr. Zu dieser Zeit war so viel Wasser in Form von Eis gebunden, dass der Meeresspiegel um rund 60m absank. Dies liess wahrscheinlich die Beringstrasse (Russland-Alaska) zu einer Landstrasse werden, bzw. es entstand eine Landbrücke, die durch die Völker verwendet wurde, um den Kontinent zu erreichen. Allerdings hat man auch herausgefunden, dass eben auch schon Völker – anthropologisch gesehen – in Urzeiten bereits sehr gute Seefahrer waren. Beispiele gibt es genug, wie die Polinesier, die u.a. die Osterinsel besiedelten, oder die Phönizier oder asiatische Völker und auch die Ägypter, die sehr gute Seefahrer waren. All diese Kulturen hätten wahrscheinlich die Möglichkeit gehabt, Amerika per Schiff zu erreichen.

 

Genese der Hochkultur Maya

 

Frühe Präklassik~3000-900 v.Chr.Die ersten Besiedlungen, die man heute den Maya zuordnen kann, findet man in Cuello (Belize). Diese werden auf das Jahr 2000 v.Chr. datiert. Ebenfalls in dieser Zeitspanne angehörend, besiedelten die Lamanai den New River um 1500v.Chr. Auch Cahal Pech in der heutigen Stadt San Ignacio gelegen, gehört zu einer der ältesten existierenden Maya-Städte. Cahal Pech wurde um das Jahr 1000 v.Chr. besiedelt. 
Mittlere Präklassik900-400 v. Chr.In der mittleren Präklassik erreichten die Maya eine durchgehende Besiedlung im gesamten (oben genannten) Gebiet. Etwa um 700 vor Christus findet man die ersten Spuren von Tikal in Guatemala (nahe von Cahal Pech gelegen). 
Späte Präklassik400 v.Chr. –250 n.Chr.Die spätere Präklassik zusammen mit den Vorperioden schien einerseits klimatisch sehr begünstigend zu sein, andererseits dürften sich die Hochkulturen einer guten Organisation unterworfen haben. Der Handel wurde bereits weitläufig vorangetrieben, es bildeten sich politische Strukturen, Territorien und eine Herrscherelite. In den Jahren der späten Präklassik (400 v.Chr. bis 250 n.Chr.) wurde die Grundlagen für die Entwicklung einer Hochkultur geschaffen.
Frühe Klassik250-600 n.Chr.Auf der Yucatán-Halbinsel gibt es bereits eine relativ hohe Bevölkerungsdichte. Erste Anzeichen von Knappheit scheinen sich in dieser Periode der Frühen Klassik zu ergeben. Es kommt aufgrund Bevölkerungs- und Siedlungsdruck zu ersten Expansionsvorhaben. Die verschiedenen Maya-Völker erhöhen ihren Bedarf nach Flächen aufgrund des enormen Wachstums der Städte. Es kommt zu Kriegen, wie beispielsweise zwischen Calakmul und Tikal. Letztere Stadt soll in dieser Zeit bis zu 200’000 Einwohner besitzen. Chichén Itzá, eine der bedeutendsten Städte im mexikanischen Teil der Yucatán Halbinsel entsteht. Erste Spuren der Besiedlung der Maya-Stätte Palenque (um 430 – 814 n. Chr.).
Späte Klassik600-900 n.Chr.Die Hochkultur der Maya erreichte ihre Blütezeit in der späten Klassik. Die Organisation der Maya unterliegt verschiedener Stadt-Staaten. Uxmal im heutigen Mexico wurde erst in dieser Periode gegründet. Klassische Mayazentren waren: Bonampak, Calakmul, Caracol, Xunantunich, Lubaantun, Copán, Dos Pilas, Nakum, Naranjo, Palenque, Piedras Negras, Rio Azur, Tikal, Yaxchilán und Yaxha. Die meisten dieser Stadtstaaten waren mit Strassen, sogenannten Sakbes verbunden. Anfangs des 9. Jahrhunderts war Palenque einer der ersten grossen Zentren der klassischen Periode gewesen, welche dem allgemeinen Kollaps der Maya zum Opfer fiel.

 

Der Kollaps der Hochkultur

Einzelne Maya-Siedlungen zerfallen bereits zu Beginn des 9.Jh. n.Chr.  Bis heute gibt es keine allgemein gültige Theorie für den Kollaps der Maya-Kultur. Allerdings ist klar, dass die Maya ihr Land nie, auch bis heute nicht verlassen haben. Ihre Nachkommen leben immer noch in den Ländern; ihre Kultur, einen grossen Teil ihrer Geschichte und ihre grossen intellektuellen Leistungen (Astronomie, Mathematik u.a. ) ging allerdings verloren, womit die Hochkultur unterging.

Nicht-ökologische Theorien: 1. Überbevölkerung, 2. Eindringen anderer Kulturen (Spanier), 3. Bauernaufstände, 4. Kolabierung der Schlüsselhandelswege

Ökologische Theorien: 1. Umweltkatastrophen (Dürrekatastrophen), 2. Epidemien, 3. Klimaänderung (was mit ersterem einhergeht)

Für die Wissenschaft ist ziemlich klar, dass die Maya ihre Ressourcen massiv ÜBERNUTZT haben. Neben der starken Abholzung fast des ganzen Primärwaldes auf ihrem Gebiet zum Zwecke der Landwirtschaft, dürften sie praktisch die gesamte Megafauna eliminiert haben. Durch Bevölkerungsdruck (Ressourcenknappheit, Mangel an genügend zu bewirtschaftenden Land, Mangel an Fleisch etc.) dürften die Völker unter sich in Kriege getreten sein. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in dieser Zeit, also ab 900 n.Chr. eine lange Dürreperiode folgte. Diese war wohl hausgemacht, weil die starke Abholzung die Evapotranspiration (Verdunstung und Transpiration der Biomasse) dermassen beeinflusste, dass der Niederschlag dezimiert wurde oder gar über längere Zeit ausblieb.

Ende des 15. Jahrhunderts dürften die Spanier bereits  eine deutlich zusammengebrochene Kultur vorgefunden haben. Allerdings haben die Spanier sicher nachgeholfen, die Kultur noch ganzheitlich zu zerstören. Sie bereicherten sich wie üblich an deren Schätzen und zerstörten alle möglichen Kulturgüter, die sie fanden.

 

Einordnung

Ein paar dieser Städte wie etwa Caracol, Tikal, Chichén Itzá, Xunantunich u.a. hatten weit mehr als 10’000 Einwohner und waren damit weit grösser als die damalig grössten Städte Mitteleuropas. Man schätzt heute die gesamte Maya-Population auf mehrere Millionen Menschen. Jedenfalls hier in Belize dürften zur Blütezeit der Maya-Kulturen weit mehr Menschen gelebt haben, als heute (dies gilt sicher auch für andere Regionen innerhalb des früheren Siedlungsgebiets).

Die intellektuellen Errungenschaften (hierzu zählen wir die Astronomie, Mathematik und Architektur) waren wahrscheinlich auf dem höheren Stand, als zur selben Zeit in Europa. Die Maya waren wahrscheinlich die ersten der zentralamerikanischen Kulturen, die eine Schrift entwickelten, auch wenn dies in einer eher späteren Phase geschah.

Man geht von einer Vermischung „Aztekischer Kulturen“ (subsumiert Azteken, Zapoteken, Mixteken, Olmeken, Tolteken, Tula, Teotihuacán) mit den Maya-Kulturen aus. Beispielsweise findet man in Cahal Pech Spuren olmekischer Kunst (was wohl nicht auf den Handel zurückgeht, sondern sich in ihrer eigenen Kunst und im Ballspiel widerspiegelt). Daher sind die Mayakulturen nicht klar abgrenzbar zu den nördlichen Hochkulturen (die zu einem grossen Teil gleichzeitig lebten), eine gegenseitige Beeinflussung ist wahrscheinlich, zumal zum Beispiel die Olmeken auch etwa um 1500 v.Chr. Oaxaca besiedelten, was nur unweit von Tikal oder Caracol entfernt liegt.

 

Der Opferkult der Maya

Der Kosmos der Maya musste nach ihnen von den lebenden Menschen ständig in Gang gehalten werden, weshalb sie den Göttern Menschen opferten. Ihre Götter mussten gut gestimmt werden – Motive waren Feste, Einweihungsfeiern, Zeremonien bei Dürre und Hungersnöten für das Erscheinen von Regen und besseren Ernten, für das Ausbleiben von Unwetter-Katastrophen…

Man sagt, dass Kriege oft nur deshalb geführt wurden, um Krieger gefangen zu nehmen, um mit ihren Opferungen die Gemüter der Götter zu beruhigen. Tausende Menschenleben wurden jedes Jahr geopfert.

Beim Ballspiel spielten zwei Teams gegeneinander. Entweder wurde das Verliererteam geopfert, oder der Siegerpreis war die Ehre, auf dem Opferaltar „in die Ewigkeit“ eingehen zu dürfen. In blutigen Zeremonien wurden den lebenden Menschen die Herzen aus ihren Körpern geschnitten und in geweihten Tongefässen den Göttern dargeboten. Nach mündlichen Legenden sollen bei der Einweihung eines Tempels der Maya mehrere Menschen zu einem „Ball“ verknotet und die lange Tempeltreppe hinabgestossen worden sein. Zahlreiche Skelettfunde belegen die Menschenopferungen in allen Maya-Stätten. Im Lamanai beispielsweise wurden unter einer Steinreliefplatte 5 Kleinkinder zwischen 4-8 Jahren gefunden.

Der übertriebene Opferkult der Hochkultur Maya (wie auch diejenige derAzteken) hat sie wohl stark an die Grenzen des Überlebens gebracht und hat wahrscheinlich auch zu ihrem Niedergang beigetragen.

 

Xunantunich

Nach zwei langen Busfahrten (nicht in Stunden gerechnet, sondern abhängig von den damit verbundenen Strapazen) von Orange Walk Town nach San Ignacio, was nur etwa 14Km östlich der gautemaltekischen Grenze liegt, sind wir am späteren Nachmittag verschwitzt und apathisch dem Bus entstiegen. San Ignacio sieht sehr ländlich aus, weisst aber ein dörfliches Zentrum mit Bars, Restaurants und auch hier und da ein Hostel auf. Erstaunlich ist, dass San Ignacio die zweit grösste urbane Zone des Landes ist (mit rund 16’000 Einwohner!).

 

El Castillo - Palast von Xunantunich

El Castillo – Palast von Xunantunich

Xunantunich ist nur eine kurze Busfahrt von San Ignacio entfernt. Dementsprechend war es für uns einfach, die Maya-Stadt alleine zu erreichen. Xunantunich liegt nur noch ca. 2 Kilometer neben der Grenze zu Guatemala und ist daher wohl die nahegelegenste Maya-Siedlung auf belizianischem Territorium zum grossen Tikal (Guatemala). Xunantunich war zu seiner Zeit eine relative grosse Stadt mit rund 10’000 Einwohner. Die Erscheinung des inmitten dichtem Wald gelegenen Xunantunich (ausgespr. Schunantunitsch), wirkt mystisch und trotz seiner grossen Gebäude gut versteckt. Seine etwa 6 Plazas (zeremonielle Plätze) sind mit jeweils grösseren pyramidenförmigen Bauten umkreist. Das grösste und weitaus imposanteste Gebäude heisst El Castillo und besitzt auf seiner Seite schöne Stuckfriese (plastische Darstellungen aus Mörtel). Die Aussicht ist schön und es lädt einem zum Verweilen ein, da es der einzige Ort ist, wo ein schwacher Wind weht!

 

Caracol – Oxhuitza

Caracol hingegen, dass zur Zeit der Maya noch Oxhuitza hiess, ist viel schwieriger zu erreichen. Über eine der vielen Reiseagenturen buchten wir eine Tour mit einem Guide und einen mehr oder weniger geländegängigen Karren. Die Fahrt dahin braucht etwas Nerven, aber auch etwas Zeit – 2.5Stunden fährt man entlang einer schlechten Schotterstrasse.  Es geht südwärts, zuerst in weite, aber hügelige, von Pinien dominierte Gebiete, nach dem Überqueren des Rio Macal erreicht man dichten Dschungel (kein Primärwald). Dort fährt um 9.30 jeden Tag ein Militär-Konvoi ab, der die Touristen wegen früherer Überfalle auf dieser Strecke begleitet, bis man nach insgesamt rund 65Km zum Eingang von Caracol gelangt. Caracol war zur Blütezeit eine der mächtigsten Stätte aller Maya-Städte und erstreckte sich über eine Fläche von mehr als 180km². Die Bevölkerung dürfte bis auf 115’000 Einwohner angewachsen sein. Caracol dürfte in der Blütezeit der späten Klassik zugeordnet werden (~650 n.Chr.) , allerdings liegt die erste Besiedlung mit 1200v.Chr. relativ früh in der frühen Präklassik.

Caracol wird nachgesagt, dass es ein sehr kriegerischer Mayastamm war, die sogar Tikal und ebenfalls Naranjo besiegten und zweitweise unter Kontrolle hatten. Caracol besitzt gesamtheitlich die grössten Gebäude und am besten erhaltenen Artefakten (Kalender, Schriften, Zeichnungen) innerhalb der Mayafundstellen von Belize. Der weitaus grösste Teil dieser ehemaligen Grossstadt ist bis heute noch nicht erforscht.

Blick vom Canaa - vom höchsten Gebäude von Caracol ~41m

Blick vom Canaa – vom höchsten Gebäude von Caracol ~41m

Das grösste Gebäude von Caracol hat 100 Stufen und ist rund 41m hoch – daneben gibt es mindestens 4 Pyramiden, die ebenfalls zu den grösseren hier in Belize gehören.

 

 

Cahal Pech

Die Maya-Stadt Cahal Pech in der heutigen Umgebung von San Ignacio in Belizie gelegen, wurde 1000 v. Chr. besiedelt und um 800 n. Chr. aufgegeben. Sie erreichte eine Population von 10 000 – 20 000 Maya. In Cahal Pech entdeckten Archäologen Beweise dafür, dass bereits früh exzessiven Handel betrieben wurde: Fische und Muscheln von der karibischen Küste, Obsidian vom vulkanischen Hochland Guatemala’s und Jade vom Motagua Fluss ebenfalls in Guatemala. Dabei ist lokaler Handel aufgrund der Funde schwieriger nachzuweisen, jedoch ist man sich sicher, dass Güter wie Keramik, Harze und Kakao zwischen den lokalen Gesellschaften gehandelt wurden. Neben zwei Ballspielplätzen hat man hier vermutlich eine Sauna gefunden. Bei der Besichtigung sind uns ausserdem die bogenspitzen Rundungen der Durchgänge aufgefallen – ein Guide erklärte, dass die Herrscher immer sehr ausgefallenen und hohen Kopfschmuck trugen und deshalb die Durchgänge quasi eine Aussparung dafür aufweisen.

Charakteristika der Maya-Kultur

Währung

Für die Maya war Kakao nicht nur aufgrund seines Geschmacks wertvoll, sondern auch als Form einer Währung. Kakao wurde von den meisten Kulturen in Mesoamerika benutzt einschliesslich der Azteken, Mizteken und Maya. Für die Maya wuchs Geld somit auf den Bäumen!

 

Jade – das grüne Gold der Maya

In den präkolumbianischen Hochkulturen Mittelamerikas waren es vor allem die Mayas und Olmeken, die Jade verwendeten. Es wurden allerdings auch in anderen Kulturräumen wie China, Japan, Korea und Indien künstlerisch bedeutende Werke aus Jade geschaffen.

 

Warum sind die Tritte der Tempel dermassen hoch, wenn sie doch relativ kleine Menschen waren?

Die Tempel waren nicht dafür geschaffen, dass sie von jedermann erklimmt werden konnte. Diese Orte waren heilig! Sie wurden nur für wichtige Rituale benutzt und waren nur für die Elite – Herrscher, Priester und deren Gehilfen – zugänglich. Die Höhe der Stufen beeinflusste auch die Art, wie die Maye gezwungen waren, die Höhe zu überwinden. Wahrscheinlich gingen sie auf allen Vieren als Zeichen der Würde und des Respekts gegenüber der Götter. Ausserdem dienten die Stufen ebenfalls als Tribühne der Zuschauer für die auf dem vorgelagerten Platz gefeierten Zeremonien und Rituale.

 

und…

Maya waren erbitterte Krieger, benutzten fortschrittliche Landwirtschaftssysteme, besassen extensive Handelsnetzwerke und zelebrierten blutige religiöse Rituale mit Opferungen von Menschen.

 

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